Was tun gegen Schuppen? Wir verraten, wie Sie Schuppen loswerden

Viele Menschen haben mit Schuppen zu kämpfen. Es ist peinlich, wenn sie sichtbar auf die Schultern rieseln. Jedes Mal, wenn man sich durchs Haar fährt – man fühlt sich schnell ungepflegt. Schuppen sind aber nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern gehen oft mit juckender, trockener Kopfhaut einher, mit Rötungen und in schlimmeren Fällen, sogar mit Ekzemen. Erfahren Sie, wie Sie trockene oder fettige Schuppen loswerden und Ihre Kopfhaut gesund pflegen.

Was tun gegen Schuppen?

Dazu muss man wissen: Wieso kommt es zu Schuppen? Und was kann man gegen Schuppen tun? Welches Shampoo hilft? Wie pflegt man die trockene gereizte Kopfhaut? Und gibt es Hausmittel? Und was sind überhaupt Schuppen? Wir verraten Ihnen hier, wie Sie Ihre Kopfhaut erfolgreich ins Gleichgewicht bringen und endlich die lästigen Schuppen loswerden.

Was sind Schuppen?

Ja, was sind diese allgegenwärtigen kleinen Quälgeister eigentlich? Der medizinische Fachausdruck ist "Pityriasis simplex capilliti" und bezeichnet "Kopfschuppen", der als Sammelbegriff für alle Schuppungen der Kopfhaut verwendet wird. Eine einzelne Schuppe wird "Squama" genannt.

Trockene Schuppen, fettige Schuppen – eine ganz natürliche Sache

Eigentlich sind Schuppen ganz normal. Es handelt sich um abgestorbene Zellen, die neuer Haut Platz machen. Ein natürlicher Prozess, der eigentlich unsichtbar ablaufen soll, aber sehr leicht aus dem Gleichgewicht geraten kann. Werden die Zellen zu schnell abgeworfen, verklumpen sie und unschöne Schuppen werden sichtbar. Nicht selten geht dieses Problem mit einer empfindlichen, trockenen und geröteten Kopfhaut sowie einem unangenehmen Jucken einher. Manchmal können Sie Begleiterscheinungen von Hautkrankheiten sein und ein Besuch beim Hautarzt (Dermatologen) ist in dem Fall ratsam.

Wie entstehen Schuppen?

Wenn sich die Hautzellen der Kopfhaut zu schnell erneuern, entstehen Schuppen. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Manchmal kann man sie auf trockene Haut zurückführen, aber trockene Haut bedeutet nicht gleich Schuppen. Auch bei zu fettiger Kopfhaut können Schuppen entstehen – und da liegt ein wesentlicher Unterschied.

Warum habe ich Schuppen?

Um Schuppen erfolgreich behandeln zu können, findet man am besten die Ursachen dafür heraus. Neben der genetischen Veranlagung gibt es einige typische Auslöser, die bei der Schuppenbildung eine wichtige Rolle spielen:

  • Hitze und Schweiss
  • Klimaanlage im Sommer
  • Heizung im Winter
  • Hormonelle Veränderungen wie zB. in der Pubertät oder in den Wechseljahren
  • Lang anhaltender Stress
  • Falsche Ernährung und Alkoholkonsum
  • Die falsche Haarpflege, wie zB. ein zu stark entfettendes Shampoo

Auch eine Hauterkrankung kann die Ursache für Schuppen sein

Schuppen sind nicht gleich Schuppen. Viele sind hauptsächlich ein blosses ästhetisches Problem, oft auch von einem unangenehmen Juckreiz begleitet, aber manchmal können auch Hautkrankheiten und Allergien Schuppen hervorrufen. Unter anderem können hinter den Kopfhaut-Problemen auch eine Neurodermitis, Schuppenflechte, ein Ekzem oder eine Pilzinfektion stecken. Da man das Aussehen der Schuppen nur schwer von einer ernsthaften Erkrankung unterscheiden kann, sollten Sie im Zweifelsfall einen Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen.

Arten von Schuppen

Es wird zwischen zwei Arten von Schuppen unterschieden, den Schuppen auf trockener Kopfhaut und den Schuppen auf fettiger Kopfhaut. Diese Unterscheidung hilft massgeblich um die richtige Behandlungsmethode zu finden. Denn die Anti-Schuppenpflege sollte auf die Art der Schuppen angepasst werden.

Trockene Schuppen

Die Schuppen auf trockener Kopfhaut sind weiss, trocken, klein und fein, fallen leicht vom Haar ab, setzen sich auf den Schultern ab und sind sehr gut auf dunkler Kleidung sichtbar. Sie sind oft mit Juckreiz und Rötungen verbunden. Heizungsluft, Klimaanlagen oder ein stark entfettendes Shampoo können Ursachen für die trockene Kopfhaut und die damit verbundenen Schuppen sein. Frauen leiden öfters unter dieser Art von Schuppen als Männer.

Fettige Schuppen

Die Schuppen auf fettiger Kopfhaut sind grösser, dicker und neigen dazu, am Haar festzukleben. Sie sind ölig und meist gelblich. Häufig macht hier auch der Hefepilz Pityrosporum ovale zu schaffen. Er kommt auf natürlicher Weise im Haarfollikel vor, kann sich aber durch (un)günstige Bedingungen schnell vermehren und zu Entzündungen und stärkerer Abschuppung führen. Diese Art von Schuppen treten allerdings öfters bei Männern als bei Frauen auf, da ihre Drüsen mehr Talg absondern.

Haare waschen: Was die Kopfhaut reizt

Jeder Mensch verliert täglich Millionen von Hautzellen – auch auf der Kopfhaut! Das ist ganz normal, doch manchmal gerät dieses Erneuerungssystem aus dem Gleichgewicht. Rötungen, Juckreiz und Schuppen sind das Resultat. Aber mit der richtigen Pflege bekommen Sie dieses Problem schnell in den Griff.

  • Spülungen, Haarspray, Schaumfestiger, Haargel können die Kopfhaut zusätzlich reizen und Schuppen fördern. Verzichten sie eine zeitlang ganz auf darauf oder verwenden sie Stylingprodukte für empfindliches oder strapaziertes Haar. Sie enthalten keine austrocknenden Inhaltsstoffe wie zB. Alkohol.
  • Haare waschen: Bitte nicht zu heiss, um die Kopfhaut zu schonen.
  • Föhnen Sie auf Kaltstufe. Die heisse Luft strapaziert die Kopfhaut zusätzlich.
  • Reinigen Sie ihre Kämme und Bürsten regelmässig mit Shampoo, damit sich keine Pilze oder Bakterien darin festsetzen können
  • Schützen Sie im Sommer Ihre Kopfhaut vor UV-Strahlen. Tragen Sie einen luftigen Sonnenschutz um übermässiges Schwitzen zu vermeiden. Schweiss schafft die idealen Bedingungen für den Kopfhautpilz Malassezia globosa.
  • Auch Stress bringt einen bekanntlich zum Schwitzen und kann darüber hinaus den Hormonhaushalt ins Wanken bringen. Das fördert die Talgproduktion, welche die Lebensgrundlage des Kopfhautpilzes ist und zu Schuppen führt.

Trockene Schuppen: Tipps vom Experten

Verwenden Sie ein mildes Shampoo, speziell für trockene und empfindliche Kopfhaut. Viele herkömmliche Haarwaschmittel entfetten die Haare zu stark. Ein paar Tropfen Olivenöl in die Kopfhaut einmassieren und über Nacht einwirken lassen. So beruhigen Sie Ihre trockene Kopfhaut, indem Sie sie mit wertvollen Ölen versorgen. Morgens einfach mit mildem Shampoo wieder auswaschen.

Fettige Schuppen: Tipps vom Experten

Für fettige Schuppen eignen sich Anti-Schuppen Shampoos. Sie können die Neubildung von Schuppen verhindern und enthalten oft auch pilzabtötende Wirkstoffe (z.B. Zinkpyrithion) Sie sollten jedoch nicht zu regelmässig angewendet werden, da sie die Kopfhaut zusätzlich austrocknen können und somit die Schuppenbildung wieder ankurbeln. Dreimal pro Woche reicht aus! Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Anwendung sollte sich das Schuppenproblem verbessert haben. Dann reicht es, das Shampoo einmal pro Woche in die Kopfhaut einzumassieren.

Hausmittel gegen Schuppen – welche helfen wirklich?

Hausmittel gegen Schuppen – ja, die gibt es! Sie können zu einer Verbesserung der Schuppen und einer Milderung des Juckreizes führen. Die Wirkung variiert jedoch von Mensch zu Mensch. Also, einfach mal ausprobieren!

  • Olivenöl, Kokosöl oder Teebaumöl über Nacht in die Kopfhaut einmassieren.
  • Backpulver ein bis zwei Minuten auf der Kopfhaut einwirken lassen und anschliessend mit lauwarmen Wasser gründlich ausspülen
  • Naturjoghurt 10 – 15 Minuten auf der Kopfhaut einwirken lassen. Anschliessend mit mildem Pflege-Shampoo ausspülen
  • Aloe Vera am besten in Gel-Form vor dem Schlafengehen auftragen und einwirken lassen.
  • Apfelessig 1:1 mit Wasser verdünnen, 10 – 15 Minuten einwirken lassen und mit reichlich Wasser ausspülen.

Hilft die richtige Ernährung gegen Schuppen?

Auch Ihre Ernährung kann die Schuppenbildung beeinflussen. Verzichten Sie auf Alkohol, Weizenmehl und zu viel Zucker. Auch Kaffee kann Nährboden für schädliche Mikroorganismen auf der Haut sein. Fettreiche Ernährung fördert die Talgproduktion. Nehmen Sie stattdessen in ausreichenden Mengen Vitamin A, Vitamin E und Biotin zu sich. Die Sorgen von innen für schöne Haut und Haare und können Ihnen dabei helfen, die Schuppenbildung vorzubeugen.

Die perfekte Pflege

Nach langjähriger Forschung kann Kérastase fundiertes Fachwissen und höchste Qualität zu einer einzigartigen Produktlinie verbinden, die strapazierte Kopfhaut gesund pflegt: Kérastase Spécifique. Für das Wohlbefinden Ihres Haars ist eine gestärkte, revitalisierte Kopfhaut unerlässlich. Sie benötigt – so wie Ihre übrige Haut – besondere Zuwendung und Pflege, die Beschwerden oder sogar spezifischen Problemen wie Juckreiz, Schuppen, überschüssigem Fett oder selbst Haarausfall entgegenwirken. Die Reihe Kérastase Spécifique wurde speziell für Kopfhautbeschwerden entworfen, wie zum Beispiel eine besonders sensible Kopfhaut, Juckreiz, Schuppen, Haarverlust und fettige Wurzeln. Beginnen Sie zum Beispiel mit unserem reichhaltig pflegenden Bain Vital Dermo-Calm: es reinigt Haut und Haare sanft und mild, lindert den Juckreiz und die Empfindlichkeit der Kopfhaut und beruhigt. Das Haar erhält seine Leichtigkeit und Vitalität zurück, damit Schuppen erst gar nicht entstehen können. Die Spécifique Anti-Schuppen Routine wurde als effektive Behandlung gegen fettige und trockene Schuppen entwickelt für eine gesunde Kopfhaut: Allem voran die Cure Anti-Pelliculaire – eine konzentrierte 4-Wochen-Kur für schuppenfreies Haar voller Glanz und Vitalität.

Hautsache gesund

Gesundes Haar – dazu muss man vor allem die Kopfhaut gesund pflegen. Ob trockene Schuppen oder fettige Schuppen: Mit einer passenden Pflege lassen sie sich verhindern und entstehen erst gar nicht. Achten Sie darauf, wie Sie Ihre Haare waschen, vermeiden Sie trockene Heizungsluft und denken Sie daran: Nichts macht so schön wie ein gesunder Lifestyle! Glücksmomente und Entspannung sorgen auch für gesundes Haar.

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